Digitale Forschung vernetzt: Wie BASF den Wissensaustausch neu definiert
BASF

- Nutzer:innen aus Forschung und Enwicklung10.000
- Zu durchsuchende Dokumente400 Mio
Performant, userfreundlich und intuitiv
Datenmanagement und kollaboratives Arbeiten haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert und dadurch wurde eine Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglicht. Gleichzeitig waren bisher die relevanten Informationen für die Recherche auf zahlreiche Datenbanken und Plattformen verteilt.
Gemeinsam mit BASF haben wir dasUX/UI-Konzept für eine innovative Wissensplattformentwickelt, welche als zentrale Anlaufstelle für Recherche dient. Dadurch lassen sich Wissen und Forschungsergebnisse effizienter teilen, weiterentwickeln und weltweit nutzen. Die neue Anwendung vereinfacht die standortübergreifende Zusammenarbeit, schafft Synergien und beschleunigt den Innovationsprozess.



Komplexe Recherche trifft intuitive Bedienbarkeit
Die zentrale Herausforderung bestand darin, eine Anwendung zu entwickeln, die unterschiedliche Usergruppen vereint. Dazu gehören Information Professionals mit Bedarf an detaillierten Analyse- und Filterfunktionen, um umfassende Recherchen durchzuführen, sowie Laborant:innen, die schnelle, intuitive Zugänge zu Fachinformationen erwarten. Alle User sollten sich in einer Plattform mit hoher Funktionstiefe und gleichzeitig klarer Bedienbarkeit wiederfinden.
Zusätzlich galt es, große Mengen an wissenschaftlichen Dokumenten übersichtlich darzustellen und effizient durchsuchbar zu machen. Eine durchdachte Informationsarchitektur sowie klare Navigationsstrukturen waren dafür essenziell.
Ein weiterer Fokus lag auf der Ermöglichung kollaborativer Arbeitsweisen. Inhalte sollten gemeinsam organisiert, kommentiert und geteilt werden können, um den Wissenstransfer zu fördern und die Zusammenarbeit zu vereinfachen.
Des Weiteren wurden KI-gestützte Funktionen nativ in das bestehende System integriert. Sie unterstützen gezielt bei der Analyse von Inhalten und ergänzen die klassische Recherche funktional und kontextsensitiv. Perspektivisch werden die klassische Suche und die KI Funktionen noch stärker miteinander verbunden.



UX-Expertise als Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung
Um die Plattform passgenau zu gestalten, wurden die UX- und UI-Designer:innen von TEAM23 in das BASF-Projektteam integriert. Diese enge Zusammenarbeit ermöglichte eine direkte Abstimmung mit den internen Expert:innen, um Anforderungen, Workflows und Nutzerbedürfnisse exakt zu definieren.
Mit unserer Expertise im Bereich User Experience und User Interface Design haben wir den Funktionsumfang und die Komplexität der Anwendung klar strukturiert. Dabei sorgten schnelle Kommunikationswege, iterative Designprozesse und praxisnahe Tests mit Endnutzer:innen für eine zielgerichtete Entwicklung.



Komplexe Daten, klar strukturiert
Um den hohen Anforderungen an Recherche und Analyse gerecht zu werden, wurde eine leistungsfähige, an die chemische Komplexität der Inhalte angepasste Suchfunktion entwickelt. Neben der klassischen Textsuche ermöglicht das System auch die Eingabe chemischer Formeln sowie eine visuell unterstützte Suche. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer manuelle Erstellung detaillierter Suchanfragen.
Die Filterlogik wurde flexibel und tiefgreifend gestaltet: Nutzer:innen können Filter individuell kombinieren und so auch große Datenmengen gezielt eingrenzen. Eine klare Strukturierung der Filter unterstützt die schnelle Orientierung.
Die Nutzeroberfläche wurde mit Fokus auf Funktionalität und Effizienz entwickelt. Bekannte UI-Patterns sorgen für eine intuitive Bedienung, während die Gruppierung und visuelle Aufbereitung der Inhalte eine verständliche Navigation durch umfangreiche Fachinformationen ermöglicht.


Wissen vernetzen, Zusammenarbeit stärken
Für ein effizientes, kollaboratives Arbeiten wurden sogenannte Collections eingeführt. Dies sind strukturierte Sammlungen von Publikationen, die es Usern ermöglichen, Inhalte gezielt zu speichern, zu organisieren und mit anderen zu teilen. Sie dienen nicht nur dem individuellen Merken relevanter Dokumente, sondern fördern aktiv den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb von Teams.
Mehrere User können gleichzeitig an einer Collection arbeiten, Anhänge hochladen, kommentieren und mit Keywords versehen. Zusätzliche Filterfunktionen innerhalb der Collections erleichtern die gezielte Auswertung und Weiterverarbeitung der enthaltenen Informationen.


KI trifft User Experience
Die Integration von KI-Funktionen wurde von Beginn an konzeptionell durch TEAM23 begleitet. Ziel war es, KI-Tools in das bestehende System zu integrieren und so eine weiterentwickelte, KI-gestützte Recherche und Analyse zu ermöglichen.
Die UX- und UI-Konzeption der KI-Features umfasste die Konzeption der Funktionen, die Gestaltung intuitiver Userflows und passender Layouts sowie die sorgfältige Einbettung in die bestehende Oberfläche. In User Sessions wurden Prototypen getestet, Feedback gesammelt und in die Weiterentwicklung überführt.
Langfristig wird es einen fließenden Übergang zwischen klassischer Suche und KI-gestützten Tools geben.

Eine Plattform für vernetzte Forschung
In Zusammenarbeit mit BASF haben wir eine wegweisende Forschungsplattform entwickelt, die den Wissenstransfer nachhaltig optimiert. Forschende können somit ihre Recherchen an einem Ort durchführen und sie direkt mit anderen Usern teilen und zusammenarbeiten.
Diese Software schafft nicht nur eine neue Effizienz in der wissenschaftlichen Arbeit, sondern verändert auch die Art und Weise, wie Forschungsergebnisse genutzt und weiterentwickelt werden. Durch eine leistungsstarke Suche und Filterung, intuitives UX Design, einer skalierbaren Architektur und der Einführung von KI-Features wird eine neue Dimension der Forschungszusammenarbeit ermöglicht.
Mit der Knowledge Base setzt BASF neue Maßstäbe für den digitalen Wissensaustausch und stärkt die Innovationskraft seiner Forschungsteams. Das ist ein bedeutender Schritt in Richtung effizienter, kollaborativer Forschung.

„Indem wir eng mit dem BASF Team zusammenarbeiten, verbessern wir die Software kontinuierlich und passen sie an die Anforderungen der User an.“

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