Digitale Forschung vernetzt: Wie BASF den Wissensaustausch neu definiert

BASF

Projektübersicht
Projektmerkmal
Projektdetails
Kunde
BASF
Bereiche
Design & Strategy
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Leistungen
Technologien / Tools
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Zeitraum
Design
Strategie & Beratung
AI Innovation
Usability Testing

Die BASF SE ist eines der weltweit führenden Chemieunternehmen und ein Treiber für Innovation in zahlreichen Industrien. Forschung ist dabei der Schlüssel für nachhaltige Lösungen, effiziente Produktionsprozesse und neue Technologien. Die wissenschaftliche Arbeit bei BASF basiert auf komplexen Datenbanken, die für Forschende weltweit eine essenzielle Ressource darstellen. Um den globalen Wissensaustausch weiter zu optimieren, entstand die Idee einer neuen Software, die den Forschungsprozess erleichtert und Synergien schafft.

  • Nutzer:innen aus Forschung und Enwicklung
    10.000
  • Zu durchsuchende Dokumente
    400 Mio
01
Intro

Performant, userfreundlich und intuitiv

Datenmanagement und kollaboratives Arbeiten haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert und dadurch wurde eine Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglicht. Gleichzeitig waren bisher die relevanten Informationen für die Recherche auf zahlreiche Datenbanken und Plattformen verteilt.

Gemeinsam mit BASF haben wir dasUX/UI-Konzept für eine innovative Wissensplattformentwickelt, welche als zentrale Anlaufstelle für Recherche dient. Dadurch lassen sich Wissen und Forschungsergebnisse effizienter teilen, weiterentwickeln und weltweit nutzen. Die neue Anwendung vereinfacht die standortübergreifende Zusammenarbeit, schafft Synergien und beschleunigt den Innovationsprozess.

UI Oberfläche eines Suchfeldes für die Durchsuchung von über 400 Mio. Dokumente
UI Oberfläche eines Suchfeldes für die Durchsuchung von über 400 Mio. Dokumente
02
Herausforderung

Komplexe Recherche trifft intuitive Bedienbarkeit

Die zentrale Herausforderung bestand darin, eine Anwendung zu entwickeln, die unterschiedliche Usergruppen vereint. Dazu gehören Information Professionals mit Bedarf an detaillierten Analyse- und Filterfunktionen, um umfassende Recherchen durchzuführen, sowie Laborant:innen, die schnelle, intuitive Zugänge zu Fachinformationen erwarten. Alle User sollten sich in einer Plattform mit hoher Funktionstiefe und gleichzeitig klarer Bedienbarkeit wiederfinden.


Zusätzlich galt es, große Mengen an wissenschaftlichen Dokumenten übersichtlich darzustellen und effizient durchsuchbar zu machen. Eine durchdachte Informationsarchitektur sowie klare Navigationsstrukturen waren dafür essenziell.


Ein weiterer Fokus lag auf der Ermöglichung kollaborativer Arbeitsweisen. Inhalte sollten gemeinsam organisiert, kommentiert und geteilt werden können, um den Wissenstransfer zu fördern und die Zusammenarbeit zu vereinfachen.


Des Weiteren wurden KI-gestützte Funktionen nativ in das bestehende System integriert. Sie unterstützen gezielt bei der Analyse von Inhalten und ergänzen die klassische Recherche funktional und kontextsensitiv. Perspektivisch werden die klassische Suche und die KI Funktionen noch stärker miteinander verbunden.

Design der Gesamtübersicht der QKnows Plattform
Design der Gesamtübersicht der QKnows Plattform

UX-Expertise als Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung

Um die Plattform passgenau zu gestalten, wurden die UX- und UI-Designer:innen von TEAM23 in das BASF-Projektteam integriert. Diese enge Zusammenarbeit ermöglichte eine direkte Abstimmung mit den internen Expert:innen, um Anforderungen, Workflows und Nutzerbedürfnisse exakt zu definieren.

Mit unserer Expertise im Bereich User Experience und User Interface Design haben wir den Funktionsumfang und die Komplexität der Anwendung klar strukturiert. Dabei sorgten schnelle Kommunikationswege, iterative Designprozesse und praxisnahe Tests mit Endnutzer:innen für eine zielgerichtete Entwicklung.

Visuelle Darstellung der UX-Konzepte und der Findings aus Usability Tests
Visuelle Darstellung der UX-Konzepte und der Findings aus Usability Tests
03
Lösungen

Komplexe Daten, klar strukturiert

Um den hohen Anforderungen an Recherche und Analyse gerecht zu werden, wurde eine leistungsfähige, an die chemische Komplexität der Inhalte angepasste Suchfunktion entwickelt. Neben der klassischen Textsuche ermöglicht das System auch die Eingabe chemischer Formeln sowie eine visuell unterstützte Suche. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer  manuelle Erstellung detaillierter Suchanfragen.

Die Filterlogik wurde flexibel und tiefgreifend gestaltet: Nutzer:innen können Filter individuell kombinieren und so auch große Datenmengen gezielt eingrenzen. Eine klare Strukturierung der Filter unterstützt die schnelle Orientierung.

Die Nutzeroberfläche wurde mit Fokus auf Funktionalität und Effizienz entwickelt. Bekannte UI-Patterns sorgen für eine intuitive Bedienung, während die Gruppierung und visuelle Aufbereitung der Inhalte eine verständliche Navigation durch umfangreiche Fachinformationen ermöglicht.

Darstellung der UI-Komponenten aus der Filterlogik

Wissen vernetzen, Zusammenarbeit stärken

Für ein effizientes, kollaboratives Arbeiten wurden sogenannte Collections eingeführt. Dies sind strukturierte Sammlungen von Publikationen, die es Usern ermöglichen, Inhalte gezielt zu speichern, zu organisieren und mit anderen zu teilen. Sie dienen nicht nur dem individuellen Merken relevanter Dokumente, sondern fördern aktiv den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb von Teams.

Mehrere User können gleichzeitig an einer Collection arbeiten, Anhänge hochladen, kommentieren und mit Keywords versehen. Zusätzliche Filterfunktionen innerhalb der Collections erleichtern die gezielte Auswertung und Weiterverarbeitung der enthaltenen Informationen.

Darstellung der Funktion meine Collections und Communiti-Collections zu erstellen und zu durchsuchen

KI trifft User Experience

Die Integration von KI-Funktionen wurde von Beginn an konzeptionell durch TEAM23 begleitet. Ziel war es, KI-Tools in das bestehende System zu integrieren und so eine weiterentwickelte, KI-gestützte Recherche und Analyse zu ermöglichen.

Die UX- und UI-Konzeption der KI-Features umfasste die Konzeption der Funktionen, die Gestaltung intuitiver Userflows und passender Layouts sowie die sorgfältige Einbettung in die bestehende Oberfläche. In User Sessions wurden Prototypen getestet, Feedback gesammelt und in die Weiterentwicklung überführt.

Langfristig wird es einen fließenden Übergang zwischen klassischer Suche und KI-gestützten Tools geben.

Chat Funktion des KI-Tools zur Suche von Forschungsergebnissen

Eine Plattform für vernetzte Forschung

In Zusammenarbeit mit BASF haben wir eine wegweisende Forschungsplattform entwickelt, die den Wissenstransfer nachhaltig optimiert. Forschende können somit ihre Recherchen an einem Ort durchführen und sie direkt mit anderen Usern teilen und zusammenarbeiten.

Diese Software schafft nicht nur eine neue Effizienz in der wissenschaftlichen Arbeit, sondern verändert auch die Art und Weise, wie Forschungsergebnisse genutzt und weiterentwickelt werden. Durch eine leistungsstarke Suche und Filterung, intuitives UX Design, einer skalierbaren Architektur und der Einführung von KI-Features wird eine neue Dimension der Forschungszusammenarbeit ermöglicht. 

Mit der Knowledge Base setzt BASF neue Maßstäbe für den digitalen Wissensaustausch und stärkt die Innovationskraft seiner Forschungsteams. Das ist ein bedeutender Schritt in Richtung effizienter, kollaborativer Forschung.

Mockup der Plattform für vernetzte Forschung
„Indem wir eng mit dem BASF Team zusammenarbeiten, verbessern wir die Software kontinuierlich und passen sie an die Anforderungen der User an.“
Maja Weise
Designerin
Maja
UX/UI-Designer:in bei TEAM23

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Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

Alexander Jahn